Position des BN zu Klettern

Mitglieder von IG Klettern, DAV, Naturschutzbehörden, Naturpark und Naturschutzverbänden beim Bewerten der Felsen

Das Kletterkonzept für den Naturparkanteil Fränkische Schweiz/ Veldensteiner Forst wurde auf Initiative des BUND Naturschutz 2012 fertiggestellt.

Im Herbst 2014 wurde in Pottenstein unter Beteiligung des Bund Naturschutz gemeinsam der Abschluss des Gesamtkletterkonzeptes gefeiert.


Amberg-Sulzbach bildete den noch fehlenden Beitrag innerhalb des Naturparks. Nach dem Vorbild der schon lange bestehenden Kletterkonzepte in den Landkreisen Nürnberg Land, Bayreuth und Forchheim wurde eine Konzeption für den noch ausstehenden oberpfälzer Anteil im Naturpark erstellt.

Zwischen 2008 und 2012 gab es viele Begehungen zwischen Klettersportlern und Naturschützern. Das Problem des Naturschutzes war es den bereits seit Jahrzehnten stattgefundenen Entwicklungen im Klettersport zu begegnen. Das Kletterkonzept war daher überfällig, da der Druck auf die Kletterfelsen stetig zunimmt. Ein Status quo wurde in den meisten Fällen durch die Aktiven der Kletterer Szene in den vergangenen Jahren geschaffen.
Mit dem nun vorliegenden Konzept wurde erreicht, dass weitere Neuerschließungen nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung der Naturschutzfachbehörden erlaubt werden können. Die Darstellung der naturschutzfachlichen Bedeutung der Felsen z.B. als Brutplatz für Uhu und Wanderfalke aber auch für schützenswerte Felsvegetation ist unerlässlich, um den Kletterern wesentliche Funktionen dieser Lebensräume zu zeigen. Die Gefährdungspotenziale durch die Kletterei wie Störung des Brutgeschäftes aber auch Felsputzen müssen allgemeines Gedankengut werden.

Mit dem Kletterkonzept wurde die lange überfällige Lücke im Naturpark geschlossen. Für den Landkreis Amberg-Sulzbach sollte es der Start für die Bearbeitung der ausstehenden Gebiete, ob im Lauterachtal oder in den anderen Juragemeinden und im Naturpark Hirschwald bilden.

Informationen zu den Zonierungen finden Sie unter www.frankenjura.com

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