Position des BN zu Klettern

Das Kletterkonzept für den oberpfälzer Naturparkanteil Fränkische Schweiz/ Veldensteiner Forst wurde auf Initiative des BUND Naturschutz 2012 fertiggestellt.

Amberg-Sulzbach bildete den noch fehlenden Beitrag innerhalb des Naturparks. Nach dem Vorbild der schon vorher bestehenden Kletterkonzepte in den Landkreisen Nürnberg Land, Bayreuth und Forchheim wurde eine Konzeption für den noch ausstehenden oberpfälzer Anteil im Naturpark erstellt.

Viele Begehungen fanden zwischen Klettersportlern und Naturschützern statt. Seit einigen Jahren gibt es noch jährliche Begehungen in problematische Bereiche. Das Problem des Naturschutzes war es den bereits seit Jahrzehnten stattgefundenen Entwicklungen im Klettersport zu begegnen. Das Kletterkonzept war notwendig, da der Druck auf die Kletterfelsen anhält. Ein Status quo wurde in den meisten Fällen durch die Aktiven der Kletterer Szene in den vergangenen Jahren geschaffen.
Mit dem vorliegenden Konzept wurde erreicht, dass weitere Neuerschließungen nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung der Naturschutzfachbehörden erlaubt werden können. Die Darstellung der naturschutzfachlichen Bedeutung der Felsen z.B. als Brutplatz für Uhu und Wanderfalke aber auch für schützenswerte Felsvegetation ist unerlässlich, um den Kletterern wesentliche Funktionen dieser Lebensräume zu zeigen. Die Gefährdungspotenziale durch die Kletterei wie Störung des Brutgeschäftes aber auch Felsputzen müssen allgemeines Gedankengut werden.

Mit dem Kletterkonzept wurde die lange überfällige Lücke im Naturpark geschlossen. Für den Landkreis Amberg-Sulzbach sollte es der Start für die Bearbeitung der ausstehenden Gebiete, ob im Lauterachtal oder in den anderen Juragemeinden und im Naturpark Hirschwald bilden.

Informationen zu den Zonierungen finden Sie unter www.frankenjura.com

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