Wir über uns

Naturschutzgebiet Kammerweiher
Maßnahmen im Amphibienbiotop

Für den Bund Naturschutz im Landkreis Amberg-Sulzbach stellen sich verschiedenste Aufgaben.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Landschafts- und Biotoppflege. Über 85 ha Pacht- oder Eigentumsfläche pflegt der Bund Naturschutz. Zum einen sind dies Magerrasen auf trockenen Jurahängen im Lauterachtal und zum anderen Feuchtwiesen und Moorsenken in der Vilsecker Mulde. Doch auch die Kammerweiher im Naturschutzgebiet Pegnitzaue im nördlichen Landkreis sowie eine ehemalige Lehmgrube bei Amberg sind einige Perlen der Kreisgruppe.

Neben Pflegearbeiten gibt es für die Ehrenamtlichen des BN im zeitigen Frühjahr im Amphibienschutz viel zu tun. Ein besonderer Brennpunkt ist dabei das Krötensee-Gebiet bei Sulzbach-Rosenberg.  Im Landkreis werden jedes Jahr insgesamt 5,2 km Schutzzäune entlang von Straßen errichtet und vom BN betreut. Im Amphibienschutz arbeiten an zehn Stellen im Landkreis über 40 ehrenamtliche Helfer.

Das zweite sehr wichtige Arbeitsgebiet im Artenschutz ist die Beratung von Menschen, die in ihrem Wohnumfeld mit Hornissen in Berührung kommen. In Ausnahmefällen führen unsere Spezialisten auch Versetzungen von Hornissennestern durch. Getreu der Devise, der beste Schutz ist Aufklärung, wird versucht für den Verbleib dieser sehr nützlichen  Tierart zu werben.

Der Bund Naturschutz beteiligt sich mit seinem Sachverstand an der Lösung drängender Probleme im Rahmen der Lokalen Agenda 21. Wir setzen uns für eine maßvolle  Siedlungsentwicklung ein. Der Stopp des Flächenverbrauches von täglich über 15 ha in Bayern bestimmt dabei unser Handeln. 

 
In unserer Geschäftsstelle erhalten interessierte oder besorgte Bürger Auskünfte zu unterschiedlichen Themen, wie Baumschutzverordnung, Igelschutz, Vogelfütterung im Winter, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mehr über die umfangreiche Arbeit der Kreisgruppe Amberg-Sulzbach erfahren Sie auf den einzelnen Seiten. Schauen Sie doch rein!