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Mitgliederwerbung für den BN im Landkreis

Zwei Wochen von Haus zu Haus

Sechs junge Männer und eine junge Frau werben ab 26. Juli für drei Wochen Mitglieder für den BUND Naturschutz.  Der BN arbeitet dabei seit Jahren mit einer Österreichischen Agentur zusammen, die Studenten für die Aufgabe vermittelt und schult.

Manchmal hat nur die Gelegenheit einfach beizutreten gefehlt, oder ein Anlaß, obwohl man schon längst darüber nachgedacht hatte. Genau diese Menschen will die Werbung abholen.

Beim Treffen in der Geschäftsstelle in Sulzbach-Rosenberg haben sich die jungen Leute vorgestellt und sich über die Gegebenheiten und Schwerpunktthemen im Landkreis informiert.

Wer Fragen zu der Aktion hat, kann sich gerne an die Kreisgeschäftsstelle wenden und ggf. eine Nachricht hinterlassen, falls das Büro nicht besetzt ist. Bei Anrufen bitte immer die Telefonnummer angeben, damit auch vom Homeoffice aus zurückgerufen werden kann.

 

In diesem youtube Video sehen Sie den geplanten Trassenverlauf
Flug über das Planungsgebiet

Unterstützen Sie die Petition:
Für Die Elektrifizierung - Gegen Eine Bahnstromtrasse Derzeitiger Planung

Elektrifizierung bedeutet:
Entlastet die Umwelt; Voraussetzung für mehr Personen und mehr Güter auf die Schiene
Welche Auswirkungen hat die höhere Schienenauslastung?
Die Lärmbelastung vor allem in der Nacht wird zunehmen. Deshalb sind Schallschutzmaßnahmen notwendig

1. Elektrifizierung von Bahnstrecken ist eine allgemein unterstützte Forderung

 Die Bahn benötigt ein eigenes Bahnstromnetz
 Dazu liegt ein erster Leitungsentwurf der DB mit  200 m breiten Untersuchungsbereichen vor

2. Der vorliegenden Trassenvorschlag zum erforderlichen Bahnstromnetz ist aber kritisch zu
    hinterfragen, da mehrere Details noch ungeklärt sind (Berücksichtigung der Belange von
    Menschen, Natur und Umwelt; Planungsbeginn für Bahnausbau)

3. Alternative Trassenvorschläge: Neue Bahntrassen müssen vorrangig mit bestehenden In-
    frastruktureinrichtungen
(Straßen, Autobahnen,Stromleitungen und Bahnstrecken) ge-
    bündelt werden. Die Suche muss zur umweltverträglichsten Variante führen

    Berücksichtigt werden müssen alle technischen Möglichkeiten;
    Eingriffsfolgenund Ausgleichsmöglichkeiten (erforderlich sind:UVP, saP, Bürgerbeteiligung )
    sowiedie  wirtschaftlichen  Auswirkungen

4. Ein Alternativ-Vorschlag für die geplante Bahnstromtrasse könnte/sollte von den
    betroffenen Gemeinden und dem  Landkreis Amberg- Sulzbach zusammen erarbeitet
    werden und der DB Netz vorgestellt werden

    Jeder Vorschlag führt zu neuen Eingriffen und Beeiträchtigungen!
    Einzelheiten können in dem derzeitigen Planungsstand noch nicht bewertet werden.
    Eine Verbesserung/Entlastung der Situation von Mensch und Natur darf aber nicht
    an finanziellen Gegebenheiten scheitern!

Da der vorliegende Entwurf erhebliche Nachteile für Menschen,Natur und Umwelt bringt und
Altenativplanungen (Erdkabel, Bündelung mit Bahntrassen) von der DB zur Zeit ausgeschlossen werden:

 Mögliche Leitungsvariante (Vorschlag als Grundlage für Diskussionen)

 a) In Kombination mit bestehenden Starkstromleitungen:
    (Bündelung der Trassen oder Mitbenutzung vorhandener Masten)

    Von Ottensoos nach Süden Richtung A 6/ Altdorf
    Ab Altdorf Richtung Osten Aicha, Ehringsfeld, Ursensollen, Köfering, Lengenfeld, Theuern,
    Uschlberg, Ruiding.

 b) Ab Ruiding neue Trasse Richtung B 85/ Arling, dann nach Norden durch Kreither Forst zur Bahnlinie AM- SAD,
     im Bogen nördl. Bahnlinie nach Irrenlohe
     (ab Köfering entspricht dieser Vorschlag dem DB Netz-Vorschlag)

     oder: Ab Lengenfeld /A 6:Neue Trasse parallel zu A 6 bis zur Bahnlinie w. Freihöls
              in diesem Bereich ist ein Unterwerk denkbar
              ab Freihöls Bahnstromtrasse über Oberleitung/oder mit Bahntrasse gebündelt bis Irrenlohe führen

Bei Konflikten mit Siedlungsbereichen(Überspannungen, optische Beeinträchtigungen, elektromag.Strahlung ist ein  Realisierung von Erdkabelabschnitten zu überprüfen.

Voller Doppelbus fuhr zur Großdemo " Wir haben es satt" nach Berlin

Ein Zeichen setzen gegen Tierfabriken und Agrarwüsten: So viele Bürgerinnen und Bürger wie noch nie haben für eine bessereAgrarpolitik demonstriert.

30.01.2014

Unter dem Motto "Wir haben es satt – Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" haben am 22.1.2011 in Berlin 22.000 Teilnehmer für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert. Es war die bislang größten Demonstration dieser Art. Bauern, Umweltschützer, Imker und Verbraucher zogen gemeinsam vom Berliner Hauptbahnhof zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

Mit 60 Bussen, Zügen und über 70 Traktoren waren Tausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zu der Demonstration angereist. Getragen wurde die Veranstaltung von mehr als 120 Bauern- und Umweltverbänden, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik sowie von Eine-Welt-Gruppen. Anlass der Demonstration war die von der Bundesregierung ausgerichtete Agrarwirtschaftskonferenz, die im Rahmen der "Grünen Woche" in Berlin stattfindet.

Wir alle sind nach Berlin gefahren um ein Zeichen zu setzen. Wir haben es satt hinzunehmen, dass

  • Bauern nicht wissen, was sie den Tieren verfüttern;
  • Verbraucher nicht wissen, was sie essen; 
  • wir als Steuerzahler ausgleichen müssen was industrielle Tierhaltung an Umwelt- und Gesundheitsschäden verursacht;
  • wir als Steuerzahler mit unseren Steuern nicht vorrangig Bauern für Umwelt und Tierschutzleistungen honorieren sondern Unternehmen und Konzerne, weil diese viel Fläche haben; 
  • 0 % der Subventionen fließen an nur 20 % Agrargroßbetriebe;
  • wir finanzieren damit ein System himmelschreiender Ungerechtigkeit.